"Klimahauptstadt ernst gemeint?: 100 Tage Rot-Rot-Grün" am 21.März 2017 um 19 Uhr
Wärmeveranstaltung am 01.03.2017
Fakten und Forderungen zu Kohle und Berlin
Sulfatbelastung der Spree

Kohle News

Antrag auf Kohleausstieg im AGH: Rot-Rot-Grün muss Kohleausstieg schneller und gesetzlich bindend umsetzen

Das Bündnis Kohleausstieg Berlin begrüßt den heute im Abgeordnetenhaus von Berlin eingebrachten Antrag auf ein Ende der Kohlenutzung, fordert jedoch ein schnelleres Ende der Kohlenutzung und eine rechtlich verbindliche Umsetzung: „Der Kohleausstieg in Berlin kann nicht bis 2030 warten, wenn wir den Klimavertrag von Paris ernst nehmen. Wir fordern deshalb einen Ausstieg aus der Braun- und Steinkohlenutzung in Berlin bis zum Jahr 2020. Die Notwendigkeit in Berlin bis 2020 in großem Umfang Steinkohlekraftwerke stillzulegen, wird auch durch eine kürzlich vom WWF veröffentlichte Studie zum Kohleausstieg in Deutschland untermauert, die noch von Senatorin Regine Günther als damalige Referentin der Naturschutzorganisation in Auftrag gegeben wurde. Der Senat muss jetzt schnell Gesetze vorlegen, die über den vorliegenden Antrag hinausgehen“, erklärt Laura Weis von PowerShift. Weiterlesen ...

Greenpeace erhebt Vorwürfe gegen EPH

(MDR) Greenpeace erhebt schwere Vorwürfe gegen den neuen Eigentümer der Lausitzer Braunkohle-Sparte. Demnach sollen 1,7 Milliarden Euro für die Rekultivierung verschwunden sein. Das Geld habe Alt-Eigentümer Vattenfall dem Käufer EPH nach der Übernahme ausgezahlt. Greenpeace befürchtet, dass bei einer drohenden Pleite des Unternehmens kein Geld mehr vorhanden ist und die Landesregierungen von Sachsen und Brandenburg für die Rekultivierungskosten aufkommen müssten. Die Umweltorganistaion stützt sich dabei in ihrem Bericht auch auf den letzten Halbjahresbericht von Vattenfall, der im Dezember 2016 veröffentlicht wurde. Weiterlesen...

Carbon-Ausstieg: Risiken für Kapitalmärkte deutlich unterschätzt

(WWF) Deutsche Investoren unterschätzen das Risiko einer möglichen Carbon-Blase („Carbon Bubble“) für die Kapitalmärkte noch immer deutlich. Zu diesem Ergebnis kommt das FERI Cognitive Finance Institute in einer gemeinsamen Studie mit dem WWF Deutschland. Die Studie analysiert mögliche Auswirkungen der Dekarbonisierung im Energiebereich, also einer Abkehr von kohlenstoffhaltigen Energieträgern, auf die Kapitalmärkte sowie die daraus folgenden Risiken für Investoren.„Das Platzen der Carbon Bubble ist für uns keine theoretisch denkbare Möglichkeit mehr, sondern Gewissheit“, fügt Rapp hinzu. Das Thema habe vor allem in Deutschland zeitliche Brisanz, da hier in nächster Zeit der regulatorische Rahmen in Sachen Klimaschutz deutlich enger gezogen werde. Weiterlesen...

Greenpeace belegt Tricksereien der Brandenburgischen Landesregierung bei Braunkohleverkauf

(taz Berlin) Das brandenburgische Wirtschaftsministerium hat die Öffentlichkeit über die eigene Rolle beim Verkauf der Braunkohlesparte des Energiekonzerns Vattenfall falsch informiert. Das geht aus Unterlagen hervor, die die Umweltorganisation Greenpeace am Mittwoch veröffentlicht hat. So hat das Ministerium anders als angegeben von Anfang an eine aktive Rolle bei den Verkaufsverhandlungen gespielt. Schon im Jahr 2014, als Vattenfall noch nicht einmal offiziell seine Verkaufsabsicht geäußert hatte und die Landesregierung davon angeblich noch nichts wusste, gab es im Ministerium hochrangige Gespräche mit Vertretern des späteren Käufers. Weiterlesen...

Berliner Steinkohle soll 2019 vom Netz: Senatorin Günther muss WWF-Studie umsetzen

WWF Studie KohleausstiegZur veröffentlichten Studie des WWF über einen Kohleausstieg in Deutschland bis 2035 erklären Laura Weis und Oliver Powalla vom Bündnis Kohleausstieg Berlin: „Die WWF-Studie hat dem neuen Senat einen klaren Auftrag erteilt. Nur wenn in dieser Legislatur große Fortschritte beim Klimaschutz erzielt werden, sind die Ziele des Pariser Weltklimavertrages überhaupt zu erreichen. Für Umweltsenatorin Regine Günther, die gerade erst vom WWF in den Berliner Senat gewechselt ist, bedeutet das, sie muss beim Kohleausstieg vorzeigbare Erfolge liefern. Unter den Kraftwerken, die laut der Studie bereits Anfang 2019 abgeschaltet werden müssten, ist auch das Berliner Steinkohlekraftwerk Reuter-West. Weiterlesen ...