"Klimahauptstadt ernst gemeint?: 100 Tage Rot-Rot-Grün" am 21.März 2017 um 19 Uhr
Fakten und Forderungen zu Kohle und Berlin
Sulfatbelastung der Spree
Her mit dem Ausstieg!

Kohle News

Noch lange nicht Klimahauptstadt

(ND) Strom und Wärme in Berlin werden zu 95 Prozent aus fossilen Quellen gewonnen, und die hohen Sulfatwerte in der Spree bedrohen die Trinkwasserversorgung. Für das Bündnis »Kohleausstieg Berlin« und den Berliner Energietisch steht damit fest: Berlin ist noch lange nicht Klimahauptstadt. Wenn die neue rot-rot-grüne Regierung es ernst meine mit dem Klimaschutz, brauche es einen drastischen Kurswechsel in der Energiepolitik. Weiterlesen...

Kohlestrom aus Jänschwalde verzichtbar

(klimaretter.info) Das große Braunkohlekraftwerk Jänschwalde bei Cottbus kann schrittweise abgeschaltet werden, ohne dass es Probleme bei der Energieversorgung Brandenburgs gibt – im Gegenteil: Der Ausstieg aus der Kohle würde es unter anderem erleichtern, Probleme im Stromnetz zu bewältigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Montag vorgestellte Studie des Reiner-Lemoine-Instituts sowie von Jochen Twele von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin im Auftrag der Grünen-Fraktion im brandenburgischen Landtag. Weiterlesen...

Sanfte Warnung an Ost-Braunkohle

(klimaretter.info) Noch lassen sich Klimaschutz-Ziele und Kohleausstieg auch im strukturschwachen Osten miteinander vereinbaren. Viel Zeit bleibt der Politik aber nicht mehr, warnt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Klimaschutz und ostdeutsche Braunkohle? Bisher ist das ein Thema für politische Grabenkämpfe. Die Landesregierungen, besonders die in Brandenburg und Sachsen, beharren auf Restlaufzeiten von noch gut 30 Jahren, während Klimaschützer teilweise ein Ende der Braunkohle bis 2025 fordern. Weiterlesen...

Antrag auf Kohleausstieg im AGH: Rot-Rot-Grün muss Kohleausstieg schneller und gesetzlich bindend umsetzen

Das Bündnis Kohleausstieg Berlin begrüßt den heute im Abgeordnetenhaus von Berlin eingebrachten Antrag auf ein Ende der Kohlenutzung, fordert jedoch ein schnelleres Ende der Kohlenutzung und eine rechtlich verbindliche Umsetzung: „Der Kohleausstieg in Berlin kann nicht bis 2030 warten, wenn wir den Klimavertrag von Paris ernst nehmen. Wir fordern deshalb einen Ausstieg aus der Braun- und Steinkohlenutzung in Berlin bis zum Jahr 2020. Die Notwendigkeit in Berlin bis 2020 in großem Umfang Steinkohlekraftwerke stillzulegen, wird auch durch eine kürzlich vom WWF veröffentlichte Studie zum Kohleausstieg in Deutschland untermauert, die noch von Senatorin Regine Günther als damalige Referentin der Naturschutzorganisation in Auftrag gegeben wurde. Der Senat muss jetzt schnell Gesetze vorlegen, die über den vorliegenden Antrag hinausgehen“, erklärt Laura Weis von PowerShift. Weiterlesen ...

Greenpeace erhebt Vorwürfe gegen EPH

(MDR) Greenpeace erhebt schwere Vorwürfe gegen den neuen Eigentümer der Lausitzer Braunkohle-Sparte. Demnach sollen 1,7 Milliarden Euro für die Rekultivierung verschwunden sein. Das Geld habe Alt-Eigentümer Vattenfall dem Käufer EPH nach der Übernahme ausgezahlt. Greenpeace befürchtet, dass bei einer drohenden Pleite des Unternehmens kein Geld mehr vorhanden ist und die Landesregierungen von Sachsen und Brandenburg für die Rekultivierungskosten aufkommen müssten. Die Umweltorganistaion stützt sich dabei in ihrem Bericht auch auf den letzten Halbjahresbericht von Vattenfall, der im Dezember 2016 veröffentlicht wurde. Weiterlesen...